

Dr. phil. Daniel Zöllner, Jahrgang 1985, studierte Philosophie und Neuere deutsche Literatur in Tübingen und Colchester. In seiner Magisterarbeit setzte er sich mit dem Werk des Kulturphilosophen Jean Gebser intensiv auseinander. Aus seinen Überlegungen zum Verhältnis zwischen christlichem Glauben und Naturwissenschaften entstand die gemeinsam mit dem Mathematiker Mathias Schickel verfasste Monographie „Evolution – Geist – Gott. Beiträge zu einer christlichen Philosophie“ (2015). Zöllners zweites Buch „Mut zur Tugend“ (2024) macht das traditionelle Nachdenken über Tugenden und Laster für die Lebenskunst in der Gegenwart fruchtbar. Im Bereich der Kulturphilosophie befassen sich weitere Publikationen
mit der Frage nach der kulturellen Identität Europas. Zudem hat Zöllner zu den lyrischen Werken von Christine Busta und Christian Lehnert publiziert. Eine Liste aller Veröffentlichungen finden Sie hier.
2025 promovierte Zöllner an der Universität Innsbruck mit einer
philosophisch-systematischen Untersuchung unter dem Titel „Globalisierung und Phänomenologie der Welt. Husserl – Heidegger – Rombach“.
Zöllners Denken ist geprägt vom christlichen Glauben, von der Anknüpfung an die europäische Tradition und von einer Ausrichtung am überzeitlich Gültigen, die sich – etwas missverständlich – als „konservativ“ bezeichnen lässt.
Gegenwärtig arbeitet Daniel Zöllner als freier Lektor und Autor. In seiner Freizeit beschäftigt er sich besonders mit klassischer Musik – nicht nur als Hörer, sondern auch als begeisterter Pianist.

Früh übt sich, wer etwas werden will: Erste Gehversuche des jungen Philosophen …
